Warum ich Regierungsrat werden will

Mein Ziel: Fortschritt für Graubünden

Wenn einer wie ich offizieller Regierungsratskandidat der SP sein kann, hat das mit Fortschritt zu tun. Einer, der Arbeiterkind ist und keinen akademischen Titel trägt. Einer, der aus eigener Erfahrung weiss, dass es nicht immer gerade läuft im Leben, dass Herkunft und Verpackung manchmal mehr zählen als Leistung und Inhalt. 

Heute stehe ich auf der Sonnenseite des Lebens. Ich verdiene einen Lohn, von dem meine Eltern nur träumen konnten. Ich sitze in Gremien, die bis vor kurzem noch den Wirtschafts- und Politeliten des Kantons und meiner Region vorbehalten waren. Heute werde ich auch in diesen Kreisen gehört und ernst genommen. Mein Werdegang zeigt: Unsere Gesellschaft hat sich geöffnet. 

Da will ich ansetzen. Für diejenigen, die vieles richtig machen im Leben, sich beteiligen, sich an die Regeln halten, hart arbeiten, und trotzdem das Gefühl haben, nicht vom Fleck zu kommen. Und für diejenigen, denen es zwar gut geht, die aber in einer fortschrittlichen und gerechten Gesellschaft leben wollen.

Darum will ich die Themen Wirtschaft, Gesellschaft und Finanzen ins Zentrum meiner Kampagne stellen. Denn Graubünden ist dann attraktiv, wenn es Arbeitsplätze gibt, wenn günstige Kinderbetreuung sichergestellt ist, wenn das Familieneinkommen für mehr als für das Wohnen und das Bezahlen der Krankenkassenprämien reicht, wenn die öffentlichen Dienstleistungen gut funktionieren und sicher finanziert sind.

Ich will die Wirtschaft diversifizieren, digitalisieren und Graubünden als Ausbildungskanton positionieren. Im Tourismus auf Sommer, Gesundheit, Kultur, Natur und vor allem Vielfalt setzen. Die schnellen Leitungen, die in Graubünden längst verlegt sind, müssen zum Nutzen aller verfügbar sein. Die Digitalisierung verpassen liegt nicht drin. Und wir müssen den Klimawandel als Fakt akzeptieren und alles unternehmen, um auch in Graubünden die Auswirkungen zu minimieren. Beispielsweise durch konsequente Förderung des öffentlichen Verkehrs und eine eigenständige Stromversorgung zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energieträgern.

Ich will mehr Chancen für alle Bündnerinnen und Bündner. Es braucht die vollständige Gleichstellung der Geschlechter und mehr Frauen an den Stellen, wo die Entscheidungen getroffen werden. Wir benötigen mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das nützt den Familien wie der Wirtschaft. Genauso brauchen wir bezahlbare Wohnungen in unseren touristischen und städtischen Zentren. Das nützt ebenfalls den Familien und der Wirtschaft. Denn Familien mit mehr Kaufkraft konsumieren auch mehr.

Ich will, dass unser Gemeinwesen, unsere Politik, ehrgeizig die genannten Ziele verfolgt. Dazu braucht es Mut, Fleiss und Zusammenarbeit. Aber auch eine solide Finanzierung. Deshalb will ich dafür sorgen, dass das reichste Prozent wieder seinen fairen Anteil an den Staatshaushalt beiträgt. Graubünden will ein Ort der Gemeinschaft und des Zusammenhalts sein und nicht der Kanton des maximalen Eigennutzes.

Die SP war erfolgreich in letzter Zeit. Daraus erwächst Verantwortung. Jetzt ist die Zeit, um die Hand auszustrecken und mit anderen politischen Kräften Ideen und Lösungen für Graubünden zu entwickeln. Zusammen. Das erwarten die Wählerinnen und Wähler von der Politik. Das erwarten sie gerade von mir und der SP. 

Meine Kandidatur ist ein Angebot an alle, die uns vorwärts bringen wollen. Auch an alle Menschen, die nicht regelmässig SP wählen oder sogar noch nie SP gewählt haben. Ich bin überzeugter Sozialdemokrat. Aber ich will niemanden bekehren. Ich will die Leute lediglich überzeugen, dass es in Graubünden Fortschritt für alle und in der Regierung eine Vielfalt der Meinungen braucht. Und dass ich eine gute Ergänzung zur bürgerlichen Mehrheit bin. Darum will ich sehr bewusst auch um die Stimmen derjenigen werben, die nicht in allen Punkten gleicher Meinung sind, aber Anstand, Respekt und Ehrlichkeit in der Politik schätzen.

Mein Wahlversprechen

Im Rahmen der Verkündung des Wahlresultats der Vorwahlen habe ich am 25. Juni in der Werkstatt Chur folgende drei Wahlversprechen abgegeben:

Ich verspreche als Regierungsrat für meine Werte und Ideen einzustehen und innerhalb der Regierung konstruktiv und auch hartnäckig dafür zu kämpfen. Die Wählerinnen und Wähler haben den Anspruch, dass Politiker nach den Wahlen wirklich für die Dinge einstehen, die sie im Wahlkampf erzählt haben.
Ich verspreche als Regierungsrat die Kollegialität hochzuhalten und das Gemeinwohl immer über Einzelinteressen zu stellen. Alle Bürgerinnen und Bürger haben das gleiche Recht, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und ihnen zugehört wird.
Ich verspreche als Regierungsrat offen, ehrlich und verbindlich zu kommunizieren. Staatliches Handeln muss für die Bevölkerung nachvollziehbar sein. Die Leute sollen immer wissen, woran sie sind.

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